Die Kunstschule für Ikonenmalerei von Tryavna
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Die Kunstschule für Ikonenmalerei von Tryavna
Die Kunstschule für Ikonenmalerei von
Tryavna
Ikonenmalerei
Die Museen von Tryavna

Die Kunstschule für Ikonenmalerei von Tryavna

Es gibt verschiedene Vermutungen, wer die ersten Ikonenmaler von Tryavna waren – Einheimische oder Ansiedler aus Samokov, Teteven, Ochrid. Die Legenden verbinden die Ausbildung im Handwerk mit dem Athos-Kloster, das damals Zentrum der religiösen Kunst war. Die ikonografischen Muster in der alten Hauptstadt Tarnovo und die Nähe des Klosters von Arbanasi sind ein wichtiger Faktor für die Entstehung der Kunstschule für Ikonenmalerei in Tryavna. Sie übernimmt die Ausdrucksweise der byzantinischen Ikonografie auf, aber präsentiert auch ihre eigene Interpretation. In mehr als 500 Siedlungen mit bulgarischer Bevölkerung im Gebiet des Osmanischen Reiches haben die Ikonenmaler der Familien Vitanovtsi, Zaharievska, Pop Dimitar Kancheva, Minevska, Venkovska und Minchevska ihre Werke hinterlassen. Die Meister der Familien Vitanovtsi waren sehr begabte Ikonenmaler mit sehr solider theologischer Ausbildung, die eine technische Vervollkommnung der Ikonenmalerei erreicht haben. Mehr als zwei Jahrhunderte gibt es Vertreter dieser groβen Familie, die sich mit Ikonenmalerei beschäftigen – mehr als 50 Kunstmaler. Die Gestalten der von ihnen gemalten Heiligen entsprechen dem Kanon, gleichzeitig strahlen sie den Renaissancegeist aus – im Blick und im Ausdruck ist keine Strenge, sondern Weisheit und Güte, Lebendigkeit und Romantik. In einzelnen Elementen der Kleidung ist der Kanon nicht eingehalten, da ist eine leichte Bewegung wahrzunehmen. Die Ikonenmaler erlauben sich, sogar auf der Vorderseite ihre Namen sowie den Namen des Stifters aufzuschreiben. Die Familie Zaharievska ist eine andere groβe Familie, aus der Ikonenmaler stammen. Diese Familie hat die Kunstschule von den ersten bis zu den letzten Jahren ihrer Entwicklung vertreten. Für die Ikonen ist nicht nur die leuchtende Farbgestaltung, sondern auch die braune Kontur, mit der die Gesichter der Heiligen mit groβen mandelförmigen Augen umrahmt sind. Den Ikonenmalern gelingt es, mit erstaunlichem Geschick und mit sparsamen Ausdrucksmitteln die Spezifik der einzelnen Gestalten sowie den Altersunterschied wiederzugeben.

Bemerkenswert ist auch die Tatsache, dass im 19. Jahrhundert in Tryavna 4000 Einwohner lebten, dabei gab es 40 Ateliers für Ikonen, wo die ganze Familie gearbeitet hat. Auf ihre Art und Weise und je nach ihren schöpferischen Möglichkeiten ist es den Ikonenmalern gelungen, Tryavna als das früheste und bedeutendste Kunstzentrum der bulgarischen Wiedergeburt durchzusetzen.

Auch heute entdecken wir immer noch neue Plätze, die mit dem schöpferischen Talent der Ikonenmaler von Tryavna verbunden sind. 

Tryavna

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Das Projekt wird mit der Finanzunterstützung des operativen Programms „Regionale Entwicklung“ 207 - 2013 realisiert, das von der Europäischen Union durch den Europäischen Fonds für regionale Entwicklung mitfinanziert wird.

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